Getriebegeräusche
verursacht durch
Zahnbeschädigungen, Grate und sonstige Rückstände
auf den Zahnflanken.
Wie kann dieses Problem abgestellt werden ?

 

Es gibt viele verschiedene Ursachen für Getriebegeräusche, theoretisch sind alle vermeidbar.
Leider sind die Methoden und Maßnahmen zur Vermeidung störender Zahngeräusche
mehr oder weniger kostspielig, was sowohl die Maschinenkosten als auch die Arbeitskosten
betrifft.


Hier kommt das Glätten zum Einsatz.


Dieses Verfahren ist sehr effektiv hinsichtlich dem Entfernen von Beschädigungen, Graten und Härterückständen. Das
Verzahnungsglätten ist zudem ein sehr wirtschaftliches Verfahren. Kennzeichnend fürs Verzahnungsglätten ist das Abrollen zwischen drei Glätträdern im Zweiflankenkontakt. Die Glätt-Bearbeitung kann trocken oder naß ausgeführt werden.

Die Zuführung von Kühlmittel verlängert die Standzeit der Glättwerkzeuge und spült die beim Glätten gelösten Partikel ab.
Das Werkstück wälzt bei “dornfreier” Aufnahme unter definiertem Anpressdruck zwischen den drei Glätträdern, wobei ein Glättrad das Ganze antreibt. Zwei der drei Werkzeugspindeln haben pendelnde Glättradaufnahmen, so dass der Glättdruck sich gleichmäßig über gerade, ballige oder konische Zahnformen verteilen kann.
Verzahnungsglätten ist kein Schleif- oder Span-Verfahren. Es verändert daher nicht das Zahnprofil. Verzahnungsglätten kann somit keine Profil-, Steigungs-, Teilungs- und Zahnschränkungsfehler korrigieren. Es ist vielmehr eine „Reibbearbeitung“, bei der überstehendes Material entweder abgeschlagen oder dorthinein geglättet wird, woraus der Materialaufwurf sich bildete.